Arizona verbietet Staatsangestellten Insider-Handel an Vorhersagemärkten

Der Gouverneur von Arizona hat eine Exekutivverordnung erlassen, die Staatsangestellten das Insider-Handel auf Vorhersagemärkten untersagt. Das Verbot tritt sofort in Kraft und gilt für alle Mitarbeiter staatlicher Behörden.

Die Verordnung verbietet Regierungsangestellten, nicht-öffentliche Informationen für Wetten auf Prognoseplattformen zu nutzen. Vorhersagemärkte ermöglichen Teilnehmern, auf zukünftige Ergebnisse zu wetten, und Staatsangestellte könnten Vorwissen über politische Entscheidungen oder Haushaltsänderungen besitzen, die die Ergebnisse beeinflussen könnten.

Umfang der Einschränkung

Das Verbot gilt für Handelsaktivitäten, die von Staatspersonal auf beliebigen Vorhersagemarktplattformen durchgeführt werden. Mitarbeiter müssen sich davon enthalten, Wetten abzuschließen, die sich auf Informationen stützen, die der Öffentlichkeit noch nicht zur Verfügung stehen. Das Büro des Gouverneurs erklärte, dass die Maßnahme Interessenkonflikte verhindern und das öffentliche Vertrauen in die staatlichen Abläufe wahren soll.

Bisher gab es keine landesweite Regelung, die die Teilnahme von Regierungsangestellten an Prognosemärkten behandelte. Die neue Verordnung schafft die erste formale Grenze für solche Aktivitäten in den staatlichen Behörden Arizonas.

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